apfelkompott

flattr   Über den Autor    Frag mich!   

Die Sinne im freien Fall.

April 5, 2013 at 5:26pm

0 Anmerkungen

STAR WARS: Zerstört #Disney das Expanded Universe?

Nach anfänglicher Euphorie aufgrund der Ankündigung von Episode VII-IX hat Disney in den vergangenen Tagen und Wochen einige Kritik seitens der Fans einstecken müssen.

Zuerst die Einstellung von Clone Wars, nun das Ende von LucasArts.
Ich muss zugeben, ich mochte Clone Wars und bin mit dem plötzlichen Ende nicht wirklich glücklich - ich gestehe mir aber auch ein, dass man für die Zeitperiode zwischen Episode II und III vielleicht auch ausreichend in dieser Form erzählt hat und der Verlust daher nicht so groß ist.

Clone Wars teilt mit Werken des Expanded Universe eine große Gemeinsamkeit: Es hat das Interesse an Star Wars aufrecht gehalten oder sogar neue Generationen von Fans auf unsere geliebte Space Opera aufmerksam gemacht. Wir sind umgeben von Star Wars Produkten jeglicher Art, seien es Lego Baukästen, Modellbausätze, Action Figuren oder Yoda-Spardosen. Dieses andauernde Interesse an Star Wars wäre mit Sicherheit nicht so groß, wäre es lediglich bei der OT geblieben - ich denke das kann man durchaus so behaupten.

Disney möchte neue Geschichten im Star Wars-Universum erzählen und selbst wenn viele Fans es sich wünschen, keine Romane aus dem Expanded Universe zitieren. Vielleicht übernimmt man einige Charaktere, nimmt Bezug auf EU-Handlungen aber man wird eben keine vollständige EU-Geschichte verfilmen. Auch das ist durchaus nachvollziehbar, möchte man sich doch von den dicht gedrängten Ereignissen des EU nicht einschränken lassen.

Im Prinzip habe ich also nichts gegen völlig neue Geschichten aus dem Star Wars Universum, ABER auf der anderen Seite werden vom EU unbeeinflusste neue “offizielle” Star Wars Veröffentlichungen vieles von dem, was wir in vielen Jahren durch Bücher, Spiele und Comics erfahren haben, bedeutungslos machen. 
Beispielsweise ist die Chance sehr groß, dass unsere geliebte Thrawn-Trilogie von einer offiziellen EU-Geschichte zu einer bedeutungslosen Fiktion (natürlich ist sie eine Fiktion, aber ich meiner hiermit fiktiv INNERHALB des Star Wars Universums) verkommt. 

Es werden Späne fallen, das ist gewiss. 

Im Gegensatz zu beispielsweise den Marvel Comics, in denen alle paar Jahre die Geschichte eines Superhelden rebootet oder zumindest abgeändert wird, ist das Star Wars Expanded Universe in seiner Gewaltigkeit und Kontinuität (größtenteils zumindest) einzigartig. Dahinter steckt viel Arbeit - durch Autoren aber auch durch Lucasfilm.

Abseits der Tatsache, dass Disney große Teile des EU bedeutungslos machen könnte, ist die Zukunft künftiger EU Erscheinungen ungewiss. Wie werden Lizenzen vergeben? An wen? Wer kümmert sich um die Kontinuität innerhalb des Universums? Will Disney überhaupt, dass externe Autoren in ihrem Universum ihr Unwesen treiben?

Ich mag so vieles aus dem EU und ohne die zahlreichen Bücher, Hörspiele, Games usw. wäre mit Sicherheit auch mein Interesse an Star Wars zur puren Nostalgie verkommen… Ich habe einfach “Angst”, dass Disney all das, was uns Fans in so vielen Jahren etwas bedeutet hat (aus Fanperspektive - mir bedeuten in meinem Leben natürlich andere Dinge mehr als Star Wars), komplett ausradiert oder zumindest irrelevant macht.

Hier noch ein Artikel (engl.), der mich diese Frage stellen ließ:

http://io9.com/is-disney-about-to-de…nive-470481676

November 1, 2012 at 5:55pm

1 Anmerkung

Eine Frage an Apple-Nutzer: Begeistert Euch Apple noch?

Vorab: Ich möchte in diesem Fred nicht darüber diskutieren, welches das beste Desktop/Mobil-Betriebssystem ist. Die individuellen Bedürfnisse und Geschmäcker des Einzelnen sind unmittelbar mit der Wahl des Betriebssystems verbunden und Aussagen wie “Windows ist absoluter Dreck” haben mit der Realität nur wenig gemein.

Mir geht es hier um meine und Eure persönlichen Erfahrungen mit Apple Produkten und die damit unter Umständen verbundene Faszination im Wandel der jüngeren Vergangenheit.

Ich möchte anfangen.

Über viele Jahre hinweg war ich das, was man wohl gemeinhin als “Apple-Fanboy” bezeichnen würde. Das Unternehmen und seine Produkte haben mich derart in ihren Bann gezogen, dass ich meine Begeisterung in vielen Formen zeigen wollte. Ich führte einen Apple Blog, produzierte Podcasts (zu letzt war ich Teil des “Apfelklatsch” Teams). Als Musiker und Freizeit-Filmebastler hat mir Apple Werkzeuge in die Hand gegeben, die ich auch heute noch sehr schätze.

Das iPhone hat mich seinerzeit umgehauen, das iPad wurde zum Konsumgerät meiner Wahl und auch OSX hielt ich lange Zeit für eine weit überlegene Plattform.

Das hat sich geändert. Nicht, weil Apple keine neuen, weltverändernden Produkte vorstellt - da hat man ausreichend vorgelegt und ehrlich gesagt ist mein Bedarf da auch mehr als gedeckt. Die Hardware ist meiner Meinung nach in ihrer Verarbeitungsqualität immer noch unübertroffen.

Aber irgendwas lässt mich unwohl fühlen. Das ist zum einen der Weg, den Apple in Sachen Software eingeschlagen hat. iOS war einmal die wohl größte Revolution auf dem Markt mobiler Betriebssysteme. Seit seiner Einführung hat sich aber gefühlt wenig getan. Ich betone: “gefühlt”. Ich schiele schon längere Zeit über den Tellerrand und komme zu der Auffassung: Ein Vorreiter ist Apple auf diesem Gebiet schon längst nicht mehr. So intuitiv, wie gern behauptet wird, ist iOS nicht (mehr), wenn ich es auch in seiner Bedienung für wesentlich konsistenter als z.B. Android halte. Ich vermisse die Detailverliebtheit früherer Tage, die das Arbeiten mit diesen Geräten zum Vergnügen machte. Ich vermisse auch ein wenig die konsequente Art, seine Visionen in die Produkte fließen zu lassen. Das iPhone 5 ist ein tolles Gerät, aber iOS 6 wirkt an vielen Stellen reichlich angestaubt. Ich finde es z.B. beinahe sträflich, den Homescreen nach wie vor lediglich als App-Starter zu verwenden. Das Notification Center findet in meinem Fall kaum Anwendung, da es mir zu wenig integriert scheint. Windows Phone verfolgt hier mit seiner Kacheldarstellung einen interessanten Ansatz, mehr Informationen auf einen Blick zu liefern. Sicher, das ist Geschmacksache, aber immerhin eine effizientere Nutzung eines Gerätes, dass im Grundzustand mehr können sollte als nur App-Icons anzuzeigen. Ich spüre keine Begeisterung mehr, ich stelle mir vor jedem Apple Update eher die Frage “Welche offensichtlich nützliche Funktion wird diesmal wieder nicht integriert?”. Versteht mich nicht falsch: Die große Kunst beim Gesamtdesign solcher Produkte ist es, Dinge weglassen zu können. Ich verstehe aber z.B. das Weglassen von schnell erreichbaren Shortcuts für Bluetooth, WLAN etc. nicht als Kunst. Als konsequent schon. Konsequent blöd.

Auf dem Desktop frage ich mich schon längere Zeit, wen Apple eigentlich bedienen möchte. Die vermehrte Übernahme von iOS Funktionen, die selbst unter iOS nicht gerade zeitgemäß wirken in Kombination mit einer zumindest für mich verwirrenden Art der Dateiverwaltung/Sicherung entfaszinieren mich auch hier. Aus beruflichen und privaten Gründen hatte ich stets neben OSX auch mit Windows und Linux zu tun. Hier herrscht ähnlicher Wildwuchs und der Übergang zu neueren Formen des Computings ist mit einigem Straucheln verbunden.

Windows 8 von Microsoft ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss, wenn es um die Kombination eines herkömmlichen Desktop Systems mit dem ästhetischen Ansprüchen einer Tablet-UI geht, aber meiner Meinung nach ist diese Koexistenz zweier Philosphien wohl der einzige Weg, Business- und “normale” Konsumenten zu bedienen. Apple spielt im Businessbereich auf der Ebene der Desktop-Systeme keine nennenswerte Rolle, das wollen sie sicher auch nicht (denn Microsofts größter Bremsschuh war deren eigener Erfolg im Unternehmensbereich und der damit verbundene Stillstand). Ich bewundere Microsoft aber für die Konsequenz, mit der sie ihre neue Bedienphilosphie plattformübergreifend durchsetzen möchten, allen Kritikern zum Trotz. Apple glänzt da mittlerweile nicht mehr mit Konsequenz, sondern mit Sturheit.

Das alles ist wohl der Lauf der Dinge. Das Apple nicht ein Superding nach dem Anderen bringen kann, ist klar. Kein Unternehmen hat in solch kurzem Zeitraum so viele Märkte auf den Kopf gestellt oder erst geschaffen. Der finanzielle Erfolg gibt Apple zudem recht. Aus meiner persönlichen Sicht fühle ich mich aber mittlerweile etwas rückständig mit all dem, was mir vor Zeiten noch aufgezeigt hat, wie die Gegenwart und Zukunft im Umgang mit Technik aussehen sollte.

Ich habe schon einen riesigen Roman verfasst und ich will nicht noch mehr Punkte vorweg nehmen. Wie seht ihr Eure Faszination für Apple? Seid ihr zufrieden mit dem, was momentan passiert oder wünscht ihr Euch ein Umdenken in manchen Bereichen?


P.S.: Ich werfe Apple nichts vor. Jeder hat die Freiheit, das Produkt zu kaufen, was ihm am besten gefällt. Apple schuldet da keinem etwas. Es geht hier vielmehr um die Frage, ob ihr nach wie vor uneingeschränkt von den Produkten überzeugt seid oder ob ihr selbst unzufrieden seid, euch vielleicht sogar Gedanken über einen Umstieg auf die Konkurrenz macht oder dies bereits vollzogen habt!

Ich bin gespannt auf Eure Erfahrungen!

Oktober 29, 2012 at 1:19pm

4 Anmerkungen

Nichts sein.

So lang die Welt sich dreht
so lang es weiter geht
hält Dich niemand auf.

Was längst vergessen ist:
Wer sich an andren misst,
wächst niemals über sich hinaus.


Weil du nicht hinterfragst
bleibst du ein Leben lang
nur Vater von Gedanken
doch sie werden niemals wahr.

Ein Mensch ohne Verstand
ein Feuer ohne Kraft
das niemals mehr im Leben
etwas eignes schafft!

Wir werden sehen:
Du wirst in der Masse untergehn.


Wenn die Sonne auf Dich scheint
dann wirfst Du keinen Schatten
denn alles, was Du bist
ist ein Mensch ohne Gestalt.

Gedanken treibst Du ab,
du wachst an ihrem Grab
Du bist so farblos wie die Nacht! 

Oktober 2, 2012 at 8:16am

1 Anmerkung
Herbstdeko vor dem Haus gefunden.

Herbstdeko vor dem Haus gefunden.

September 28, 2012 at 9:15am

5 Anmerkungen
Von lichtkompott gerebloggt
lichtkompott:

Strokes of Grass.

lichtkompott:

Strokes of Grass.

September 27, 2012 at 4:47pm

2 Anmerkungen
Steve vs. Tim #Apple

Steve vs. Tim #Apple

10:16am

1 Anmerkung

Farewell, Apple?

Ich gebe zu, meine Überschrift klingt womöglich dramatischer als die nun folgende Schilderung meiner Sichtweise auf den Status, den das derzeit “wertvollste” Unternehmen dieser unserer Erde innehält.

Ich war einmal ein Fanboy

Meine Apple Laufbahn kam erst relativ spät, im Jahre 2007 nämlich, in Fahrt. Damals lieh mir mein Ausbildungsbetrieb ein zu dem Zeitpunkt schon in die Jahre gekommenes iBook G4 für mehrere Wochen aus. Vorangegangen war ein inbrünstiges Verlangen, dieses “fremde” Stück Technik zu benutzen.

Bereits nach wenigen Tagen stand fest: Ich will so etwas besitzen. Ich will damit musizieren, arbeiten, meinen Alltag bereichern. So anders und so gut schien mir dieses OSX Betriebssystem (10.4 Tiger).

Ich hatte mir einen guten Zeitpunkt für den Beginn meiner Fanboy-Karriere ausgesucht. Im selben Jahr noch wurde das iPhone präsentiert - der Rest ist Geschichte.

Natürlich machte nicht nur die Technik meine Faszination an Apple aus. Steve Jobs war eine ungeheim charismatische Persönlichkeit, deren Sichtweise auf Dinge in jedem Apple Produkt seinerzeit zu spüren war. Steve Jobs konnte man nur hassen oder eben wie in meinem Falle - bewundern.

Jahr für Jahr war ich gespannt auf das, was der Apfelkonzern auf seinen Keynotes präsentieren würde und Jahr für Jahr konnte ich mich dafür begeistern.

Steve Jobs starb und damit auch irgendwie ein Teil der Faszination. Meiner Faszination. Der Apple Aktienkurs widersprach meinen Empfindungen und machte Apple seit dem Ableben seines Visionärs reicher denn je.

Nun ist es da, das iPhone 5. Abgesehen von der Medienschlammschlacht um Rückseiten-Kratzer und anderen Mängeln, die bislang in großer Vielfalt bei jeder iPhone Generation auftraten (natürlich absolut berechtigt! Wer besitzt denn heute noch ein iPhone 4, dessen Glasrückseite nicht zersplittert ist…nicht.), bin ich unterwältigt. 

Das liegt nicht an der Hardware. Hier legt Apple eine sanfte Evolution vor und wirklich großen Handlungsbedarf gab es bei der technischen Ausstattung sowieso nicht. Sabbernde Android Geeks kramen in zahlreichen Blogs Benchmarks aus, die dann ihr geliebtes Samsung Smartphone technisch über dem neuen iPhone ansiedeln - aber mal ganz ehrlich: Who the fuck cares for benchmarks?

the ancient iOS

Was mich vor allem unterwältigt, ist die Software. iOS scheint seit der ersten Version im Jahre 2007 nahezu unverändert. Damals war das heißer Scheiß, Android und gerade Windows Phone haben in der Zwischenzeit aber bewiesen, dass ein Homescreen für mehr als nur die Anzeige toter Icons gut sein kann und es auch sein sollte. Gerade Windows Phone mit seinen interaktiven Kacheln, die einen informationellen Mehrwert bieten, hat es mir da angetan. Ich habe so etwas eigentlich von Apple, dem großen Innovator, erwartet. Nun, Apple hat 2007 stark vorgelegt und die anderen Hersteller unter Druck gesetzt, der letztendlich zu solchen Innovationen führte. Seit einiger Zeit rennt man in Cupertino der Konkurrenz allerdings nur noch hinterher, anstatt seine eigenen Visionen zu vermitteln. Apple hat keine Vision mehr. Apple hat kein Gesicht mehr.

Der Buchhalter

Tim Cook ist ein hervorragender Organisator und scheint das Erbe Steve Jobs zumindest finanziell mehr als gut zu verwalten. Aber das ist das Problem: Er verwaltet Apple. Apple, die einstigen Rebellen der Technikwelt, sind zu einem risikoscheuen Verwaltungsapparat mutiert, dass kaum den Geist von früher zu vermitteln mag. Steve Jobs war mit Sicherheit ein fehlerbehafteter Mensch mit nicht immer zuträglichen Verhaltensweisen, aber er verwirklichte seine Sicht der Dinge. Diese Sicht war nicht immer der Weisheit letzter Schluss, aber es war eine stark Ausgeprägte Vision über den Fortschritt der Technik, die in Produkte gegossen wurde.

Für mich als Herzblut-Apple-Fan ist es irgendwie schockierend, dass ausgerechnet Microsoft mit Windows Phone Produkten in mir wesentlich mehr Begeisterung und Neugierde erzeugen als Apple das mittlerweile kann. 

Nun, so ist der Lauf der Dinge. Apple wird nicht ewig an der Spitze seiner Zunft verweilen können. Vielleicht hat man einfach seinen Zenit erreicht, seinen Beitrag geleistet und muss Platz für andere Innovatoren machen.

Das iPhone 5 könnte mein letztes iPhone sein. Danke für die aufregende Zeit, Apple!

8:00am

2 Anmerkungen

Wenn man zusammenzieht

bewegt sich das Leben.

Für mich

von hier nach dort.

Für Dich

von hier nach dort.

Und aus der Liebe, die einst zu Besuch kam

wird das Zuhause.

September 26, 2012 at 6:44pm

3 Anmerkungen

Schweigend.

Schweigend. Sanft und still.
Nebeneinander liegend.
Sich berührend.
Mit Worten,
Mit Blicken,
Mit Händen.

Sich verabschiedend.
Mit Worten,
Mit Blicken,
Mit Händen.

Schweigend. Kalt und still.
Ohne Worte.
Ohne Blicke.
Ohne Hände.

Schweigend.

6:31pm

0 Anmerkungen

Gefilmt mit einer Canon EOS 600D, samt 50-250mm Objektiv. Netter Allrounder, dieser Linsentubus, preiswert zudem.